Es begann alles am Sonntag den 24.02.2013, als sich 13 Leute, von Freeriderslife, versammelten um die erste Sequenz von Drawing Lines, “Climb to Ski”, im Fimbatal zu drehen.

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Mit haufenweise Motivation im Gepäck wurden wir von den Pistenbullies der Heidelberger Hütte aus Ischgl abgeholt um 16 km ins Tal transportiert zu werden.

Am ersten Drehtag erwachten wir inmitten einer traumhaften und atemberaubenden Bergkulisse deren Gipfel hellorange beleuchtet waren. Bei -15°C machten wir uns, in 2 Teams aufgeteilt, auf den Weg zu unseren Dropins. Nach 2h Stunden gehen kamen wir auf ca 3000 m an und genossen zum ersten mal den unglaublichen Blick über das Fimba- und Paznauntal. Nach einer kurzen Pause und nach dem Abfellen der Ski bereiteten wir uns auf unsere Lines vor. Einem letzten Blick von oben nach unten, ein lautes three, two, one Dropin durch das Funkgerät und ein motivierenden Schauder über den Rücken! In diesem Augenblick stellte ich wieder fest, dass es nichts besseres für mich gibt als Berge, Blue Bird, Powder und ein wenig Nervenkitzel. Ein Lebensgefühl dass ich nicht missen möchte.

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In den weiteren 3 Tagen waren die Bedingungen ähnlich gut. Wir versuchten so viel wie möglich zu hiken, zu fahren und zu filmen. Wie zum Beispiel eine Face welches ca 14 Couloirs bot und nur eine Stunde von unserem Ausgangspunkt zu hiken war. Der Schnee in den Rinnen war wahnsin. “It was just POW POW”!!!!

Am 4 Tag änderten sich die Bedingungen allerdings trastisch. Dadurch, dass die Temperaturen am Vortag ziemlich hoch waren und sie in der Nacht unter -10°C abfielen, gefror die Oberfläche des Schnees. Außerdem kamen Windböen dazu und erschwerten unsere Aktivitäten am Berg. Wir entschieden uns dazu den letzten Tag vorzeitig abzubrechen da es zum Einen zum Filmen keinen Sinn machte und zum Anderen von den Gegebenheiten zu gefährlich war um Filmgerechte Lines zu fahren.

Alles in allem waren es sehr erfolgreiche Tage im Fimba- und Paznauntal. Wir bekamen ein etwas anderes Bild von Ischgl und seiner Umgebung welches sich uns bot. Weitab von Massentourismus und Partymusik konnten wir uns in unserem Sport ausleben und die Natur genießen.

Ich möchte mich bei Ischgl für die Unterstützung des Projekts bedanken, welches in dieser Saison und in der nächsten noch fortgeführt wird. Außerdem vielen Dank an das Team der Heidelberger Hütte welches uns während unseres Aufenthalts mit Transport, Verpflegung und Auskünften rund um die Umgebung zur Seite gestanden ist.

http://www.ischgl.com/de

http://www.heidelbergerhuette.com/

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